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Jahreshauptversammlung 2009 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Zizmann   
Sonntag, den 06. Dezember 2009 um 23:48 Uhr

Sichtlich gefreut hat sich der 1. Vorsitzende der Verkehrswacht Hockenheim, Rudolf Berger, als er die Hauptversammlung eröffnete, waren doch zahlreiche Mitglieder erschienen und bekundeten damit ihre Bereitschaft zur Mitarbeit. Sein Rückblick umfasste die Aktivitäten des Vereins im abgelaufenen Jahr. So wurde der Ökumenische Nachmittag, bei dem es hauptsächlich um das Verhalten älterer Fahrradfahrer ging und der zusammen mit dem Verkehrserziehungsdienst der Polizei vom Seniorenberater der Verkehrswacht, Klaus Zizmann, durchgeführt wurde ebenfalls erwähnt, wie die Informationsabende zum Führerschein ab 17.

Als Vorreiter in Sachen Verkehrssicherheit wurde Fahrlehrer Herbert Frank vorgestellt, dem selbst seine Fahrlehrerkollegen im Verband ein exzellentes Wissen attestierten und ihm und seinen Aktivitäten eine ganze Seite ihres Fachblattes widmeten. Mitgeteilt wurde auch, dass die Verkehrswacht Hockenheim einen beachtlichen Betrag für das neue Fahrzeug der Jugendverkehrsschule zur Verfügung gestellt hat. Manfred Krampfert, der Leiter des Polizeireviers und Mitarbeiter im Arbeitskreis Jugend: „Besser als mit der Unterstützung der Jugendverkehrsschule können wir das Geld nicht anlegen.“

Gut besucht und gut angenommen wurde auch die Veranstaltung mit dem „Roten Kreuz“ Hockenheim, bei der lebensrettende Sofortmaßnahmen eingeübt oder wieder ins Gedächtnis zurückgerufen wurden. Auch diese Aktion wurde von der Verkehrswacht bezahlt und soll wegen des großen Andrangs im nächsten Jahr wiederholt werden.

Junge Fahrer wurden im Rahmen der Sicherheitswoche mit Polizei und Verwaltungsgemeinschaft besonders angesprochen. Die Ausstellung „Gib acht im Verkehr“ wurde mit organisiert und ein Verkehrsquiz veranstaltet. Gutscheine für eine Ausstattung bei einem örtlichen Fahrradhändler sind den glücklichen Gewinnern ausgehändigt worden.

Kinder und Jugendliche liegen der Verkehrswacht sehr am Herzen. Spielerisches Lernen macht Spaß und prägt sich besser ein als stures Pauken. Leider haben die Schulen nicht immer das notwendige Geld zur Anschaffung der wünschenswerten Materialien. Da kam die Hilfe der Verkehrswacht Hockenheim gerade recht. Sie stellte Materialien zur Verfügung mit denen die Kinder spielerisch Körperbeherrschung trainieren und Verkehrsschilder und Verkehrsregeln kennen lernen. Dies ist ein laufender Vorgang und die Mitglieder waren sich einig, auch in Zukunft die Schulen zu unterstützen.

Sicherheitstraining

Das Verkehrssicherheitstraining der Verkehrswacht ist ein wichtiges Standbein des Vereins. Ca. 30 Veranstaltungen mit ca. 1.000 Teilnehmern zeugen von einem immensen Aufwand, den Hermann Sahm und seine Helfer und Instruktoren im Laufe des Jahres aufbringen müssen. Teilnehmer aus der näheren und weiteren Umgebung, sogar aus Hannover waren Teilnehmer da, können sich nicht irren, und schätzen die Sachkunde und Kompetenz der Hockenheimer.

Auch vereinsintern versteht man zu feiern. So wurde der Ausflug nach Wachenheim mit Besichtigungen, Weinprobe und der „Elwetritschejagd“ ins Gedächtnis zurückgerufen und der Schlachtruf „Tritsche, Tritsche, oi Joi Joi“ hallte nochmals durchs Lokal.

Kassensturz

Der exzellente Vortrag des Schatzmeisters, mit übersichtlicher Demonstration der Ein- und Ausgaben des Jahres 2008 zeigte, dass hier ein Banker am Werk war, der sein Fach versteht. Sein Fazit: im Jahre 2008 wurde sehr viel mehr für Schulen und Kindergärten ausgegeben als in den Vorjahren. Trotzdem steht der Verein auf einem guten, soliden wirtschaftlichen Fundament.

Vortrag: Verhalten in Notfällen

Selbst für die erfahrenen Verkehrswachtmitglieder waren die Ausführungen von Theo Ruder mehr als eine Gedankenstütze. Er referierte über das Verhalten bei Notfällen.
Klar gegliedert in Pannenhilfe, Notfallhilfe und Verhalten am Unfallort zeigte der Referent, wie man sich bei den jeweiligen Situationen verhalten soll. die Rettungkette mit Ersthelfer - Sofortmaßnahmen – Notruf – Erste Hilfe – Rettungskräfte – Krankenhaus wurde ebenso angesprochen wie das eigene Absichern, sowie das Absichern der Unfallstelle. Auch das abgeben eines Notrufs mit den 5 „W’s“ (wo ist was passiert, wieviele Verletzte gibt es – wie sind die Verletzungen und warten bis die Daten festgestellt sind wurden deutlich gemacht. Wann ist es sinnvoll Feuerlöscher und vor allem welche mitzuführen, welche Ausrüstungen (Warnwesten, Verbandskasten und Warnlampen sind Plicht und wo sollten sie mitgeführt werden, waren Diskussionspunkte. Für Unfallbeteiligte gab es den Rat von Rechtsanwalt Berger: Keine Schuldanerkenntnis an der Unfallstelle aus rechtlichen und versicherungstechnischen Gründen.

Die lebhafte Diskussion und einige vereinsinterne Mitteilungen beendeten einen interessanten Abend.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 25. März 2010 um 19:41 Uhr