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Aktionstag "Sicherer Schulweg" der Pestalozzischule Hockenheim. PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Transier   
Dienstag, den 21. Juli 2015 um 23:33 Uhr

Vorstandsmitglieder der Verkehrswacht Hockenheim beim Einsatz am Aktionstag "Sicherer Schulweg" der Pestalozzischule Hockenheim.

Am Samstag, den 4. Juli 2015 trafen sich rund 30 künftige Erstklässler und ihre Eltern auf Einladung der Pestalozzi­Schule zum Aktionstag „Sicherer Schulweg.

Die künftigen Abc­Schützen wurden in vier Gruppen eingeteilt und mit jeweils einer Lehrerin zu den Lernstationen rund um die Pestalozzi­Schule geleitet. Dort warteten schon Polizisten der Jugendverkehrsschule und des Polizeireviers auf die lernbegierigen Kinder. Bei jeder Station konnten die Kinder eine andere Schulwegsituation beim Überqueren der Straße trainieren.

Die zeitweise „kinderlosen“ Eltern wurden währenddessen in der Aula der Schule unter anderem von den beiden Vorstandsmitgliedern der Verkehrswacht Hockenheim Klaus Zizmann und Klaus Transier „bespasst“!

Die beiden hatten neben einem Reaktionstest auch Rauschbrillen mitgebracht. Mit dem Reaktionstest konnte am Laptop, verbunden mit Gas­ und Bremspedal überprüft werden, wie schnell die Väter und Mütter auf verschiedene Gefahrensituationen schnellstmöglich reagieren.

Die Rauschbrillen sind eine Spezialanfertigung zur Simulation von relativer oder absoluter Fahruntüchtigkeit unter Alkoholeinfluss. Mit dem Einsatz von 3 unterschiedlichen Ausführungen konnten verschiedene Promillewerte (0,8; 1,3 und 1,5) simuliert werden. Viele Rauschbrillen­Tester waren erst mal überrascht. Klaus Transier bekam oft zu hören: „So betrunken war ich aber noch nie....“ Er konnte diesem Zweifel aber mit starken Argumenten begegnen: Natürlich sieht man Dinge im alkoholisierten Zustand nicht genau so, wie mit der Rauschbrille. Vergleichbar ist aber die Wirkung auf den Körper: man ist nicht mehr ganz so sicher auf den Beinen, merkt, dass alles verlangsamt ist. Der große Unterschied ist jedoch: hier kriege ich mit, dass alles weniger gut läuft. Wenn man betrunken ist, ist der Körper immer auch ein wenig betäubt – das heißt, man kriegt Dinge auch ganz anders mit. Diese Wirkung konnte man sehr gut an der Reaktion der Zuschauer erkennen: sie hatten nämlich den Eindruck, tatsächlich angetrunkene bzw. berauschte Personen zu sehen.

Eltern wie Kinder wurden somit in puncto Verkehrssicherheit für den Schulstart im September bestens vorbereitet.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 22. Juli 2015 um 00:20 Uhr