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Senioren "Sicher und mobil" im Straßenverkehr PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Gerhard Kuhn   
Freitag, den 22. Mai 2015 um 23:44 Uhr

„Sicher und mobil bleiben, das wünschen sich viele Menschen auch im fortgeschrittenen Alter; diese Mobilität erhalten wir jedoch nicht zum Nulltarif“ mit diesen Aussagen begann Klaus Zizmann, Seniorenberater der Verkehrswacht Hockenheim dieser Tage seine Ausführungen im Rahmen einer Vortragsgsver-anstaltung der aktiven Senioren der MGV Liedertafel Hockenheim im Brauhaus „Zum Stadtpark“. Mitgekommen war Peter Herchenhahn, ebenfalls Seniorenberater der Verkehrswacht Hockenheim.

Zunächst ging es bei dem Vortrag, der technisch hervorragend über Beamer und mit entsprechenden Schaubildern aufbereitet war, um das richtige Verhalten von Fußgängern. Hier gilt der dringende Rat, nur gesicherte Überwege nutzen und trotzdem bei Zebrastreifen immer die nötige Vorsicht walten lassen. Als Radfahrer nur ein funktionsfähiges Fahrrad benutzen, mit der geplanten Wegstrecke sich vertraut machen, deutliche Handzeichen geben und bei unübersichtlichen Verhältnissen lieber einmal mehr absteigen. Das Fahrrad sollte nicht als Lastenesel missbraucht werden, sonst mindert das die Verkehrstüchtigkeit. Auch zu den E-Bikes gab es gute Ratschläge und Zizmann empfahl dringend „Tragen Sie Helm“. Angesprochen wurden auch die Vorteile von einem Tiefeinstieg bei konventionellen Fahrrädern.

Zu den Rollatoren kam der Hinweis, diese seien kein Zeichen von Gebrechlichkeit, sondern einfach ein Gehhilfe. Die richtige Einstellung für die erforderliche individuelle Höhe beim Rollator sei von großer Wichtigkeit, da dies die Sicherheit wesentlich fördert. Am Beispiel der Karlsruher Straße in Hockenheim wurde der verkehrs-beruhigte Bereich erläutert, insbesondere wurde hierbei auf die Schrittgeschwindigkeit der Fahrzeige hingewiesen.

Miteingebunden waren in den Vortrag von Zizmann Neuerungen der Straßenverkehrsordnung mit neuen Verkehrszeichen, aber auch Regelungen wie beim abgesenkten Bordstein, wo auch automatisch der Vorrang geregelt wird. Seniorengerechte Kraftfahrzeuge mit entsprechenden Einstiegen, erhöhte Sitzpositionen mit Rundumsicht erleben derzeit einen immer größer werdenden Absatz bei vielen Automarken. Fahrassistenzsysteme und Navigationshilfen sollten, sofern vorhanden, in Anspruch genommen werden, denn diese erleichtern die Teilnahme am Straßenverkehr.

Ein inhaltsreicher Nachmittag ging zu Ende und die Verantwortlichen der Aktiven Senioren bedankten sich bei Klaus Zizmann und Peter Herchenhahn für die kurzweilige Vorstellung dieses Themas. Natürlich wurde, wie nicht anders zu erwarten, Frühlingslieder gesungen und somit Gemeinschaft gepflegt. Auch kamen die verbindenden Gespräche an den Tischen nicht zu kurz.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 31. Mai 2015 um 21:14 Uhr