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Verkehrswacht zu Gast beim evangelischen Seniorenkreis PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter Herchenhan   
Donnerstag, den 05. März 2015 um 23:55 Uhr

Am Dienstag den 24.2.15 trafen sich die Besucher des Seniorenkreises im Reilinger Lutherhaus bei Kaffee und Kuchen. Nach ihrer feierlichen Andacht widmete man sich sehr weltlichen Themen, um mit Unterstützung der Verkehrswacht Hockenheim Hilfestellung für das Verhalten im fortgeschrittenen Lebensalter zu erhalten.

Peter Herchenhan, ortsansässiger Seniorenberater eröffnete die Vorträge und Diskussionen zum Verhalten auf der Straße und der persönlichen Sicherheit in und außer Haus. Kommissar Bechtel, als Präventionsbeauftragter der Polizei Hockenheim, stellte als Erster mit einem anschaulichen Lichtbilder/ Texten unterlegtem Vortrag, alles rund um die Sicherheit von Senioren dar. Von Haustürgeschäften bis zum Enkeltrick und vom Wasserwerkspersonal bis zur angeblich Schwangeren mit Durst. Kein Trick ist den Betrügern und Dieben fremd und die Hilfsbereitschaft von älteren Menschen wird hier oft schamlos ausgenutzt. Daher gilt: erst mal misstrauisch sein gegenüber Fremden die etwas abfordern und im Zweifelsfall sofort die Polizei informieren.

Nach dem Dank an Herrn Bechtel eröffnete Herchenhan den verkehrstechnischen Teil der Veranstaltung. Zuerst war ein Appell an alle Anwesenden gerichtet sich mal selbst kritisch zu hinterfragen. Wie gut ist die persönliche Leistungsfähigkeit noch, welche meiner Medikamente könnten meine Verkehrssicherheit gefährden, wie ist mein Verhalten in ungewohnten Situationen und mache ich mir eigentlich Gedanken welches für mich die besten / ungefährlichsten Wegstrecken sind.

Alle diese Aspekte wurden dann detailliert, auch wieder mit Lichtbildern / Texten, vom Seniorenberater Klaus Zizmann, ebenfalls Verkehrswacht Hockenheim, im Einzelnen besprochen und erklärt. Hier sah man schon in den Gesichtern der Besucher, dass sich mancher in seinem eigenen Verhalten wiedererkannte. Damit ist eigentlich das Ziel erreicht: altes Wissen im Gedächtnis wieder aufrufen und bewusst danach handeln. Zizmann spannte den Bogen seines Vortrages gekonnt vom Fußgänger über die Radfahrer bis zum Autofahren und nicht zu vergessen, dem Gebrauch der Rollatoren. Gerade diese geben ein hohes Maß an Sicherheit wenn das Gehen beschwerlicher wird.

Nach diesen vielen Eindrücken kam noch die ein oder andere kleine Diskussion in Gange. Die Leiterin des Kreise, Trudel Eichhorn, bedankte sich zuletzt mit einem Präsent bei den Vortragenden und konnte einen lehrreichen und gemütlichen Nachmittag mit einem Abschlusslied beenden.