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Die Verkehrswacht Hockenheim bei Seniorennachmittagen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Zizmann   
Dienstag, den 25. November 2014 um 00:53 Uhr

Gleich an zwei Seniorennachmittagen konnten die Seniorenberater der Verkehrswacht Hockenheim, Peter Herchenhan und Klaus Zizmann ihre Erfahrung unter dem Motto „Sicher mobil“ an den Mann bzw. die Frau bringen. In Reilingen im „Alten Schulhaus“ und in Neulußheim im „Alten Bahnhof“ waren sie gern gesehene Gäste, die dazu noch den Vorteil hatten, dass sie den Teilnehmern den Kaffee und den Kuchen zur Verfügung stellten. In anschaulichen Beispielen mit Flipchart und Beamer vermittelten sie den Frauen die neuesten Erkenntnisse zur Sicherheit im Straßenverkehr und wie jeder Einzelne selbst dazu beitragen kann, dass es nicht zu einem Unfall oder zu gefährlichen Situationen kommen kann.

Nicht nur die Regeln im Straßenverkehr, sondern auch das richtige Verhalten sind von Bedeutung. Sehen und Gesehen werden ist genauso wichtig wie die Kenntnis von Verkehrsabläufen. Mit einfachen Mitteln wie Reflektoren an Kleidung und Rollatoren könne man dazu beitragen, dass Fußgänger und Radfahrer besser erkennbar sind und so früher von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden. Da die Teilnehmer überwiegend Seniorinnen waren, die seltener mit dem Kfz unterwegs waren, hatten sich die Referenten auf das Verhalten von Fußgängern und Radfahrern konzentriert. Das Verhalten an Fußgängerüberwegen und an Signalanlagen, oder das Queren von Straßen ohne solche Hilfen wurde besprochen. Hinweise auf den Kauf von seniorengerechten Fahrrädern oder Rollatoren gab es ebenso, wobei sich das Thema Verhalten von Rollatorbenutzern und die Vorteile und Gefahren der Benutzer von Elektrofahrrädern zwangsläufig ergab. Hier konnten die Teilnehmerinnen ihre Erfahrungen mit einbringen und es wurde teilweise lebhaft diskutiert.

Aber auch an die kleinere Anzahl der Autofahrerinnen wurde gedacht. Insbesondere die Neuerungen der Straßenverkehrsordnung mit neuen Verkehrszeichen, Vorschriften und Regelungen wurden vorgetragen, wobei einige feststellen mussten, dass sich seit ihrem Führerscheinerwerb doch einiges geändert hatte und dass die Nachhilfe in Sachen Straßenverkehrsvorschriften doch notwendig war.

Nach ca. 2 Stunden verabschiedeten sich die beiden Seniorenberater von einem aufmerksamen Publikum mit dem Versprechen auf Wunsch jederzeit wieder zu kommen.