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Seniorenveranstaltung der Gemeinde mit Vortrag der Verkehrswacht Hockenheim PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Zizmann   
Sonntag, den 26. Januar 2014 um 22:38 Uhr

Der Seniorennachmittag der Gemeinde im Franz-Riegler-Haus stand dieses Mal ganz im Zeichen der Verkehrswacht Hockenheim. Diese hatte die Senioren eingeladen um über das Thema Telefonieren leicht gemacht zu informieren. Wie sehr das Thema den Seniorinnen und Senioren doch auf den Nägeln brennt, zeigte der doch sehr gute Besuch. Die Seniorenberater Klaus Zizmann und Peter Herchenhan hatten sich gut vorbereitet und Kaffee und Kuchen, gesponsert von der Verkehrswacht, bereiteten ein gutes und erwartungsvolles Klima.

Peter Herchenhan, bewandert in der Technik, zeigte den Zuhörern erst einmal auf, wie sich die Kommunikationstechnik vom normalen Gesprächsablauf über Trommelsignale und ersten Versuchen eines Ferngesprächs bis zur Erfindung des Telefons entwickelt hatte. Dann führte er die heutige Generation der Telefone und Handy vor und hatte auch die entsprechenden Festnetzgeräte und Handys dabei, die im freundlicherweise von der Fa. Spieß in St. Leon zur Verfügung gestellt wurden. Er machte dabei klar, dass nicht jeder Schnick-Schnack mitgemacht werden muss. Für Senioren ist eine klare Funktionalität, Beleuchtung und eine Notruffunktion sehr bedeutsam. Das Festnetzgerät hatte z.B. eine Beleuchtung, die sich bei Annäherung selbständig einschaltet, große Tasten und sechs Notrufnummern. Ein Gespräch mit diesen Nummern ist auch ohne Abheben des Hörers möglich, so dass auch bettlägerige Patienten solche Apparate problemlos bedienen können. Derartige Geräte werden heute in Alten- und Pflegeheimen verwendet. Auf Interesse stießen auch die mitgebrachten Handys, die sich ebenfalls durch große Tasten und eine Beleuchtung auszeichneten. Auch hier wurde auf Funktionalität und leichte Handhabung Wert gelegt, ohne die Senioren durch unnötige Funktionen zu verwirren. Hier ist die Notruffunktion ein sehr wichtiger Teil, da ja diese Geräte auch unterwegs benutzt werden. Ein Vorzug dieser Technik ist auch der relativ niedrige Preis. Die Geräte lagen alle in einem Bereich zwischen € 40 und 70 €.

Da bei den Senioren der Anteil der Kfz-Führer relativ hoch war, brachte sie Klaus Zizmann auf den neuesten Stand der Verkehrsvorschriften. Die neue Straßenverkehrsordnung, erst ab dem 01.04.2013 in Kraft, hielt doch viele Neuigkeiten parat, die noch unbekannt waren.

Eine lebhafte Diskussion über alte und neue Verkehrsprobleme schloss sich an. Hildegard Freidel, die Verantwortliche für den Seniorennachmittag bedankte sich bei den beiden Seniorenberatern und der Verkehrswacht für einen informativen und interessanten Nachmittag.