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Die Verkehrswacht Hockenheim beim Evangelischen Seniorenkreis in Reilingen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Zizmann   
Freitag, den 22. Oktober 2010 um 22:48 Uhr

Die Verkehrswacht Hockenheim, die nicht nur für die Stadt Hockenheim, sondern für die gesamte Verwaltungsgemeinschaft zuständig ist, war zum Evangelischen. Seniorenkreis Reilingen geladen und hatte ihren Seniorenberater Klaus Zizmann geschickt. Die Einführung und Begrüßung übernahm Pfarrerin Nuss, die in einer kurzen Andacht über das Thema Sicherheit in Gott sprach. Die Andacht wurde mit dem Lied „So nimm denn meine Hände“ beschlossen. Der Seniorenberater nahm dann die Anwesenden mit zu den Problemen der Senioren im Straßenverkehr.

Er stellte erst mal die Verkehrswacht Hockenheim vor und erklärte deren Aufgaben. Dabei wurden die Arbeitskreise der Verkehrswacht vorgestellt und speziell auf das Gebiet des Seniorenberaters eingegangen. Gruppenarbeit und Einzelgespräche, Artikel über Seniorenprobleme im Straßenverkehr, Auszeichnungen für verdiente KFZ-Führer gehören genauso zu seinem Arbeitsgebiet wie die Teilnahme an Verkehrsschauen.

Fahrradfahren von 5-95 Jahren ist in unseren Breiten allgemein üblich und für Senioren nicht immer ganz einfach wie die Unfallzahlen beweisen, sind doch Senioren als Radfahrer sehr gefährdet. Hier die Tipps und Empfehlungen zu geben war ein wichtiges Anliegen. Er zeichnete das Bild der Seniorin mit Regenschirm in der rechten Hand und der vollgefüllten Einkaufstasche am linken Lenker, die gar nicht so selten auf unseren Straßen herumfährt, was ihm von den Anwesenden auch bestätigt wurde. Tipps für den richtigen Kauf eines seniorengerechten Fahrrades mit tiefem Einstieg, im Übrigen auch für Herren, sowie für eine geeignete Beleuchtung wurden gerne angenommen. Auch das Tragen des empfohlenen Fahrradhelmes wurde erörtert und dessen Nutzen in den Vordergrund gestellt.

Der Vortragende freute sich auch, dass heute sehr viel mehr Senioren helle Kleidung bevorzugen, sind sie doch so früher und besser erkennbar. Für die dunkle Jahreszeit und den dunklen Mantel empfahl er leuchtende oder fluoriszierende Folien oder Buttons. Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Straßenverkehr ist gutes Sehen und Hören. Mit zunehmendem Alter nehmen diese Eigenschaften langsam und fast unmerklich ab. An Beispielen wurde erläutert, wie man das erkennt und eindringlich darauf hingewiesen hier ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen und die angebotenen Hilfsmittel auch anzunehmen.

Im Laufe der Diskussion kam man auch auf seniorengerechte Navigationsgeräte und Handy’s zu sprechen. Auf besonderen Wunsch war noch ein anderes Thema behandelt. Es ging um die Teilnahme an Kaffeefahrten. Zur Einführung trug Klaus Zizmann einen Vortrag in Reimen vor, der sich in humoristischer Weise mit dem Problem und dessen Folgen beschäftigte. Viel Gelächter hallte dabei durch das Lutherhaus. Anschließend wurde dann doch wieder ernsthaft über dieses Problem diskutiert. Mit dem Hinweis auf das Widerrufsrecht bei diesen Veranstaltungen und bei Haustürgeschäften endete das außerordentlich lebhafte Gespräch.

Frau Eichhorn bedankte sich beim Referenten für einen interessanten und vergnüglichen Nachmittag und dankte auch der Verkehrswacht, die auch die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen übernommen hatte.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 22. Oktober 2010 um 22:51 Uhr