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Auf den Spuren der drei ??? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Zizmann   
Montag, den 13. September 2010 um 16:56 Uhr
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Auf den Spuren der drei ???
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Viel Durchhaltevermögen und gute Kondition brauchten die Ferienkinder, die sich beim Ferienprogramm der Verkehrswacht Hockenheim auf den Spuren der “Drei???” als Nachwuchs-Detektive betätigten.

Vor dem Einsatz stand jedoch die Ausgabe der Detektivausrüstung: Ein Detektivausweis bescheinigte ihnen, dass sie im Auftrag der Verkehrswacht unterwegs waren, gelbe, reflektierende Schutzwesten machten sie deutlich sichtbar auf ihrem Weg durch das Stadtgebiet. Notizblöcke, Kugelschreiber und ein Stadtplan vervollständigten die Ausrüstung. Ihr Auftrag war klar. Ein wertvolles Auto (Mercedes- Cabrio), das zugunsten eines guten Zwecks versteigert worden war, wurde entwendet. Es sollte sich noch in Hockenheim befinden und das Auto und den Täter galt es nun ausfindig zu machen. Vier Gruppen mit jeweils 4-5 Mädchen oder Jungen machten sich mit einem Betreuer auf den Weg. So war zunächst einmal der Tatort aufzufinden und schon da begannen die Schwierigkeiten: Wo ist in Hockenheim die Winkelgasse? Keiner kannte die erst kürzlich entstandene kleine Straße. Hilfe brachte hier die Polizei bzw. Stadtverwaltung. Dort wusste man es und die Polizei hatte auch noch hilfreiche Hinweise auf Zeugen des Vorfalles. Jede Gruppe suchte nun auf unterschiedlichen Wegen Zeugen auf und befragte sie. Das wiederum ergab Hinweise auf verdächtige Personen.

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Auch am Tatort gab es Hinweise auf den Täter, hatte dieser doch dort seine Brille verloren, die von der Polizei sichergestellt wurde. Nun ging es zu Fuß kreuz und quer durch Hockenheim. Durch die Befragung von Zeugen und Verdächtigen ergab sich langsam ein Bild. Ein Verdächtiger nach dem anderen konnte ausgeschlossen werden, mal hatte er oder sie keine Brille, keine Ahnung von Autos, oder war eine Frau, wo doch ein Mann am Tatort gesehen wurde. Bei einem der Zeugen konnte auch noch eine kleine Mahlzeit eingenommen und der verständliche Durst gestillt werden.

Ein helles Licht ging den jungen Detektiven auf, als sie von einer Verdächtigen hörten, dass deren Mann vor kurzem einen neuen Dienstwagen bekommen habe und seine Brille verloren hat. Als auch noch ein Autoanhänger, der am Tatort gesehen worden war, vor dem Haus stand, wurde allen klar: Das muss der Täter sein. Nochmals dessen Ehefrau befragt und siehe da, der Täter parkte seinen neuen “Dienstwagen” in der Tiefgarage der Stadthalle und wollte von dort wegfahren. Also alles zur Tiefgarage.

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Dort wartete schon die inzwischen verständigte Polizei. Mit dieser legten sich die Jung-Spürnasen auf die Lauer und konnten kurz darauf den Täter umzingeln und von der Polizei festnehmen lassen. Der Bestohlene konnte sein wertvolles Auto wieder in Besitz nehmen. Er bedankte sich bei den Kindern mit einem kleinen Präsent, hatten diese doch Schwerstarbeit verrichtet und teilweise bei Regen 8 Kilometer oder mehr, je nach Reihenfolge in der die Zeugen und Verdächtigen aufgesucht wurden, zu Fuß zurückgelegt. Trotzdem hatte es allen Spaß gemacht und die Verkehrswacht bedankte sich bei allen Kindern und Betreuern, ehe die Kinder wohlbehalten, aber müde wieder von ihren Eltern in Empfang genommen wurden.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 17. September 2010 um 22:32 Uhr