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Auch den Restalkohol nicht unterschätzen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Zizmann   
Mittwoch, den 07. Dezember 2011 um 18:50 Uhr

Verkehrswacht: Glühwein und Punsch auf Weihnachtsmärkten sind Risiko für Autofahrer

Die Vorweihnachtszeit ist beliebt und spricht auch emotional an. Weihnachtsmärkte locken überall. "Auch ich schlendere dann gerne mit meiner Frau und Freunden gemütlich über den Weihnachtsmarkt und wir treffen uns dort mit Freunden und Bekannten", sagt Hermann Sahm, 1. Vorsitzender der Verkehrswacht Hockenheim, in einer Pressemitteilung.

Glühwein und Punsch sind dort die traditionellen Getränke und nach einer deftigen Wurst ist auch ein Schnäpschen nicht zu verachten. Auch Weihnachtsfeiern im Betrieb, bei Vereinen und Gruppierungen sind jetzt angesagt. "Doch wenn wir bei Glühwein, Punsch und Ähnlichem nicht Nein sagen, lassen wir anschließend das Auto stehen", meint Hermann Sahm, denn auch schon kleine Mengen Alkohol können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.

Viele Menschen unterschätzen das Problem des Restalkohols. Durchschnittlich kann der Körper 0,1 Promille in der Stunde abbauen. Ein schnellerer Abbau durch erhöhte Koffeinzufuhr, Vitamine oder "Hausrezepte" ist ein Irrglaube. Wer um Mitternacht 1,5 Promille im Blut hat, hat am nächsten Morgen um 10 Uhr immer noch 0,5 Promille Restalkohol und ist somit fahruntüchtig.

Alkohol am Steuer ist eine Hauptunfallursache. Laut dem Statistischem Bundesamt Wiesbaden gab es 2008 in Deutschland 48 237 Unfälle unter Alkoholeinfluss. Hinzu kommt, dass Unfälle, verursacht von alkoholisierten Fahrern, meist schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. zi

Schwetzinger Zeitung 07. Dezember 2011
http://www.morgenweb.de/region/hockenheim/20111207_mmm0000002580003.html

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 07. Dezember 2011 um 18:53 Uhr