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Helmi braucht Hilfe der Kinder PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BAZ   
Samstag, den 12. August 2006 um 09:00 Uhr

Kennt jemand Helmi nicht? Offensichtlich eine Wissenslücke. Zwischen 9 und 11 Jahren ist er etwa alt. Was das Besondere an ihm ist? Er kann mit seinen roten Stiefeln Riesenschritte und Riesensprünge machen. Als Beschützer, Retter und Ratgeber vor Unfällen. Und wieso gelingt ihm das immer? Er ist Außerirdischer und hat deshalb Vorahnungen und hellseherische Fähigkeiten. Und zu tun hat er jede Menge. Denn hier auf Erden passieren trotz seines Dauereinsatzes immer noch Verkehrsunfälle am laufenden Band. Und viele wären froh, sie hätten ihn gekannt und auf ihn gehört. Das gilt ganz besonders für die Radfahrer, die schon einmal einen Unfall hatten. Die Ärzte, die sie behandelt haben, sagen, dass die Verletzungen am Kopf lange nicht so schlimm gewesen wären, wenn sie einen Helm getragen hätten. So wie Helmi. Der setzt den Helm schon gar nicht mehr ab, weil er pausenlos mit einem Riesentempo unterwegs ist. Das kann er aber auch nicht immer so.

Jetzt, so teilt die Verkehrswacht Hockenheim nämlich mit, braucht Helmi die Hilfe der Kinder. Er hat so viel zu tun, dass er nicht mehr rum kommt. Er hat sich bei der Hockenheimer Verkehrswacht gemeldet und folgendes durchgegeben. Die Kinder müssen ihm helfen, die aufzuklären, die meinen, dass auch ohne Helm nichts passieren wird und wenn, dass das schon nicht so schlimm sein werde. Was für ein Irrtum!

Helmi stellt sich vor, dass Kinder, die noch keine dreizehn Jahre alt sind, ihre Vorschläge, wie man die Helmmuffel überzeugen kann, an die Verkehrswacht schreiben. Dies sollte in Form einer „Helmgeschichte“ sein, die nicht länger als höchstens 3 Seiten haben sollte. Die Geschichte muss man nicht erlebt haben, sie kann ruhig erfunden sein. Spannend soll sie natürlich sein. Vor allem aber muss sie überzeugen. Und zwar alle. Es dürfen deshalb ruhig auch Erwachsene drin vorkommen, die zwar den Kindern predigen, einen Helm aufzusetzen, selber aber keinen tragen. Schöne Vorbilder!

Das ist aber noch nicht alles. Damit Helmi weiß, mit wem er es zu tun hat, will er noch ein „Helmfoto“ dazu. Da sollte ein Kind und ein Erwachsener – natürlich beide mit Helm - drauf sein. Aber ein richtiger Erwachsener. Nicht der große Bruder. Einer, der halt schon älter ist. Vielleicht der Opa? Der fährt ja auch noch Rad. Natürlich will Helmi wissen, wer der Erwachsene ist und was er mit dem Kind zu tun hat. Vom Kind will er wissen, wie alt es ist, in welche Klasse und in welche Schule es geht.

Und jetzt kommt das Wichtigste: die Geschichten werden alle an Helmi geschickt. Und Helmi belohnt diejenigen, die die besten Geschichten mit den besten Bildern einreichen. Und wie! Der oder die Beste bekommt 150 €, der/die zweitbeste 100€ und der/die Drittbeste immer noch 50 €. Helmi ist die Aufklärung und die Hilfe also ganz schön etwas wert. Die besten Geschichten mit den besten Bildern sollen, so will es Helmi, veröffentlicht werden. Da kommt man vielleicht sogar noch in die Zeitung!

Und zum Schluss hat Helmi noch eine Bitte an die Erwachsenen: weil die Kinder ja nicht so oft die Zeitung lesen, sollten die Erwachsenen den Kindern von der Helmi - Bitte erzählen oder ihnen diesen Artikel vorlesen. Das soll nämlich eine Ferienaufgabe werden. Damit man genug Zeit hat, sich eine Geschichte auszudenken, ist Einsendeschluss erst der letzte Ferientag, also der 16.9.06. Es reicht der Poststempel von diesem Tag. Das ganze muss an den 1.Vorsitzenden der Verkehrswacht, Rudolf Berger, Karlsruherstr.29a, 68766 Hockenheim geschickt werden. Jetzt wünscht sich Helmi für die Kinder noch tolle Geschichten und natürlich viel Glück!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. März 2009 um 18:48 Uhr