Start > Presse 2014 > Funktionalität beim Handy wichtiger als Schnickschnack
Funktionalität beim Handy wichtiger als Schnickschnack PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hockenheimer Tageszeitung   
Sonntag, den 26. Januar 2014 um 23:01 Uhr

SENIORENVERANSTALTUNG: Verkehrswacht zum Thema „Telefonieren“

REILINGEN. Der jüngste Seniorennachmittag der Gemeinde im Franz-Riegler-Haus stand ganz im Zeichen der Verkehrswacht Hockenheim. Diese hatte die Senioren eingeladen um über das Thema "Telefonieren leichtgemacht" zu informieren. Wie sehr das Thema den älteren Menschen auf den Nägeln brennt, zeigte der sehr gute Besuch. Die Seniorenberater Klaus Zizmann und Peter Herchenhan hatten sich gut vorbereitet und Kaffee und Kuchen, gesponsert von der Verkehrswacht, bereiteten ein gutes und erwartungsvolles Klima. Notruffunktion sehr bedeutsam.

Peter Herchenhan, bewandert in der Technik, zeigte den Zuhörern erst einmal auf, wie sich die Kommunikationstechnik vom normalen Gesprächsablauf über Trommelsignale und ersten Versuchen eines Ferngesprächs bis zur Erfindung des Telefons entwickelt hat. Dann führte er die heutige Generation der Telefone und Handys vor. Er hatte auch die entsprechenden Festnetzgeräte und Handys dabei, die ihm von der Firma Spieß in St. Leon zur Verfügung gestellt wurden. Herchenhan machte dabei klar, dass nicht jeder Schnickschnack mitgemacht werden müsse. Für Senioren seien eine klare Funktionalität, Beleuchtung und eine Notruffunktion sehr bedeutsam. Das Festnetzgerät hatte zum Beispiel eine Beleuchtung, die sich bei Annäherung selbstständig einschaltet, große Tasten und sechs Notrufnummern. Ein Gespräch mit diesen Nummern sei auch ohne Abheben des Hörers möglich, so dass auch bettlägerige Patienten solche Apparate problemlos bedienen können. Derartige Geräte werden heute in Alten- und Pflegeheimen verwendet.

Auf Interesse stießen auch die mitgebrachten Handys, die sich ebenfalls durch große Tasten und eine Beleuchtung auszeichneten. Auch hier wurde auf Funktionalität und leichte Handhabung Wert gelegt, ohne die Senioren durch unnötige Funktionen zu verwirren. Die die Notruffunktion ist ein sehr wichtiger Teil, da ja diese Geräte auch unterwegs benutzt werden. Ein Vorzug dieser Technik sei auch der relativ niedrige Preis. Die Geräte lagen alle in einem Bereich zwischen 40 und 70 Euro. Da bei den Senioren der Anteil der Autofahrer relativ hoch war, brachte sie Klaus Zizmann auf den neuesten Stand der Verkehrsvorschriften. Die neue Straßenverkehrsordnung, erst ab dem 1. April 2013 in Kraft, hielt doch viele Neuigkeiten parat. Eine lebhafte Diskussion über alte und neue Verkehrsprobleme schloss sich an. Hildegard Freidel, die Verantwortliche für den Seniorennachmittag, bedankte sich bei den beiden Seniorenberatern und der Verkehrswacht für einen informativen und kurzweiligen Nachmittag.

© Schwetzinger Zeitung, Montag, 20.01.2014