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Sicherheit von Anfang an: Deutsche Verkehrswacht und Unfallkasse des Bundes bieten Sicherheitstrainings für Zivildienstleistende an PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Deutsche Verkehrswacht   

Berlin, 25. August 2009: Viele Zivildienstleistende sitzen im Dienst am Steuer. Sie liefern Essen auf Rädern, fahren behinderte Menschen, steuern Rettungswagen oder sind mit anderen Aufträgen als Kraftfahrer unterwegs. Das Bundesamt für den Zivildienst setzt sich jetzt dafür ein, dass Zivildienstleistende für ihre Fahrtätigkeiten besonders geschult werden. . Die Deutsche Verkehrswacht und die Unfallkasse des Bundes begrüßen, dass mit dieser Entscheidung auch für diesen Personenkreis die Verkehrssicherheit ganz oben auf die Tagesordnung kommt.

Ab dem 1. Oktober 2009 müssen alle Zivildienstleistenden, die als Kraftfahrer eingesetzt werden, während ihres Einweisungsdienstes und vor ihrer ersten Dienstfahrt ein "besonderes Fahrtraining" absolvieren. Verantwortlich für die Einhaltung der Richtlinie sind die jeweiligen Dienststellen. Diese tragen auch die Kosten der Fahrtrainings.

Das "besondere Fahrtraining" ist auf den Einzelfall abgestimmt und besteht aus einer theoretischen und einer praktischen Unterweisung und zumindest einer begleiteten Fahrt. Für Zivildienstleistende, die bei "Essen auf Rädern", im Behindertenfahrdienst oder anderen Personentransporten eingesetzt sind, ist ein intensives Fahrtraining von mindestens fünf Zeitstunden verpflichtend. Für den großen Kreis der anderen Zivildienstleistenden, die weniger als die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit Fahrtätigkeiten betraut sind, kann das Fahrtraining weniger als fünf Stunden dauern.

Die Deutsche Verkehrswacht und die Unfallkasse des Bundes bieten den Dienststellen für diese große Zielgruppe ihr bewährtes "PKW-Unfallverhütungstraining" an, das viereinhalb Stunden dauert. Interessierte Dienststellen können ab sofort über die Internetplattform www.uk-bund-fahrtraining.de ihre Teilnehmer anmelden. Die Trainings werden bundesweit angeboten und kosten je Teilnehmer 60 Euro. Die Dienststellen bezahlen das Training direkt an die umsetzende Verkehrswacht und erhalten nach erfolgtem Training den geforderten Nachweis.

Auch für die Zivildienstleistenden, die das umfassende Fahrtraining benötigen, bietet die Deutsche Verkehrswacht Sicherheitstrainings an. Sie orientieren sich an den fahrzeugspezifischen Richtlinien des DVR. Termine können die Dienststellen bundesweit bei den Verkehrswachten vor Ort erfragen.

Informationen zum Training und zur Anmeldung:

www.uk-bund-fahrtraining.de
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Die beteiligten Organisationen

Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.

Die Unfallkasse des Bundes ist eine Trägerin der gesetzlichen Unfallversicherung. Sie ist in erster Linie für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Bundes zuständig, aber auch für spezielle Gruppen wie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer beim DRK und THW. Im Bereich des Arbeitsschutzes betreut die Unfallkasse des Bundes auch die Beamten des Bundes. Sie arbeitet für rund 6,5 Millionen Versicherte – in Deutschland und im Ausland.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 07. Februar 2010 um 14:05 Uhr